Vandalismus im Oppenheimer Paradies

Zerstörte Vogelhäuschen, getötete Jungvögel, umgeworfene und herausgerissene Holzpfähle, Löcher im Zaun und vieles mehr...

Vandalismus im Oppenheimer Paradies

„Das ist eine Riesensauerei!“ - Stadtchef Walter Jertz ist erbost aufgrund der jüngsten, sich mehrenden Fällen von Vandalismus im naturnahen Spielraum „Paradies“ und auf dem Areal des städtischen Naturkindergartens.

Zerstörte Vogelhäuschen, getötete Jungvögel, umgeworfene und herausgerissene Holzpfähle, Löcher im Zaun und vieles mehr registrierte „LILOFEE e.V.“ im Verlauf der vergangenen Wochen. Der Verein kümmert sich ehrenamtlich und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt um die Pflege und Instandhaltung des gesamten Grünareals südlich des Hallenbads.

„Der Bau der Vogelhäuschen war eine Koproduktion mit den Kindern des Naturkindergartens. Das hat den Kindern großen Spaß bereitet, gerade als sie dann gehangen haben. Einen Teil haben wir wieder repariert und aufgehängt. Teile der selbst gebauten Holzbuden der Kinder und die Pfähle, mit denen sie gebaut sind fanden wir auch dem Gelände des benachbarten Tennisclubs.

„Diese Vorkommnisse häufen sich und scheinen System zu haben“, schüttelt Bernd Pfister von Lilofee den Kopf über so viel sinnlose Zerstörung. „Der Müll, den wir finden, stammt definitiv nicht von Kindern. Es sind Behältnisse für alkoholische Getränke, Matratzen, Decken und, gerade im Sommer sehr gefährlich, Zigarettenkippen. Ebenso werden immer wieder die Absperrungen, die die Kinder vor den Baustellen-Lkws, die zur Landskronschule fahren, schützen sollen, abgebaut“, fügt Pfister an, der im Verein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

„Die Kolleginnen und Kollegen des Naturkindergartens berichten ebenfalls von mut- und böswilliger Zerstörung des Sitzkreises und des von den Kindern angelegten Hochbeets. Null Verständnis und null Kompromissbereitschaft haben wir dafür! Wir werden diese Fälle ausnahmslos zur Anzeige bringen und hoffen auf wachsame Oppenheimerinnen und Oppenheimer, die uns melden, wenn sie dergleichen mitbekommen“, zeigt der Stadtchef klare Kante gegen jene, die ihr scheinbar jugendliches Mütchen an fremdem Eigentum kühlen.

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