Mehr Schulsozialarbeit an Mainz-Binger Schulen

Die Schulsozialarbeit im Landkreis Mainz-Bingen wird ausgebaut. An den Grundschulen sowie an den Gymnasien wird es ab 2022 weitere Stellenkontingente geben. Das hat der Kreistag Mainz-Bingen beschlossen.

Mehr Schulsozialarbeit an Mainz-Binger Schulen

Nach der Aufstockung ist jede Grundschule so ausgestattet, dass an mindestens zwei Tagen in der Woche eine Schulsozialarbeiterin oder ein Schulsozialarbeiter vor Ort sein wird. Bisher war dies oft nur an einem Tag in der Woche gewährleistet. „Eine gute und effektive Arbeit an den Schulen ist mit einer guten Präsenz verknüpft“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung: „Gute Beziehungsarbeit ist die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, gerade für die Grundschulkinder ist es daher umso wichtiger, dass die Schulsozialarbeit zweimal die Woche eine längere Zeit über an der Schule präsent ist.“ Ausgebaut um 0,125 sogenannte Vollzeitäquivalente wird die Schulsozialarbeit in den Grundschulen Appenheim, Dienheim, Essenheim, Gau-Bischofsheim, Ingelheim-Wackernheim, Klein-Winternheim, Lörzweiler, Mommenheim, Münster-Sarmsheim, Ober-Olm, Ockenheim, Waldalgesheim sowie in den Binger Stadtteilschulen Dromersheim, Kempten und Gaulsheim.

Auch an den Gymnasien werden die Kontingente erhöht – was alleine schon aufgrund der hohen Schülerzahlen notwendig geworden ist. Der zu erhöhende Anteil liegt hier bei 0,3 der sogenannten Vollzeitäquivalente. Zudem zeigt sich der höhere Bedarf an der sehr hohen Zahl an Einzelfallhilfen, die vor allem bedingt sind durch die psychische Belastung und den Leistungsdruck. Für alle Schulen gelten zudem die Herausforderungen und Belastungen für Familien, Kinder und Jugendliche durch die Corona-Pandemie.

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