Der Betrieb im Impfzentrum des Landkreises Mainz-Bingen ist gut angelaufen

Pro Tag werden rund 730 Impfungen geplant – verteilt auf Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungen.

Der Betrieb im Impfzentrum des Landkreises Mainz-Bingen ist gut angelaufen

Am Mittwoch, dem Tag der Wiedereröffnung des Zentrums, haben rund 730 Personen in der ehemaligen Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Ingelheim ihre Impfung erhalten. Auch für die kommenden Tage sind jeweils rund 730 Impfungen geplant – verteilt auf Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungen.

„Die ersten Impfungen sind problemlos über die Bühne gegangen. Mein Team hat hier einen optimalen Start hingelegt“, so der Leiter des Impfzentrums Mathias Hirsch. Die Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger sei hoch – das Impfzentrum sei vom Start weg gut besucht. Das Interesse an den Booster-Impfungen ist dabei besonders groß – der Anteil liegt hier bei rund 90 Prozent. Viele Bürgerinnen und Bürger seien schon einmal vor Ort gewesen und damit bereits mit den Abläufen vertraut. Zudem habe das Impfzentrum alles daran gesetzt, dass keine langen Wartezeiten entstehen. „Es war schon eine Herausforderung, das Zentrum innerhalb weniger Tage wieder zu aktivieren. Aber natürlich haben wir uns dieser Aufgabe gestellt und blicken positiv in die Zukunft“, so der Leiter des Zentrums. Mathias Hirsch ist jedoch klar: „Wir müssen unsere Kapazitäten schnell ausweiten, damit wir noch mehr Impfungen ansetzen können“. Bis das soweit ist, sind Besuche des Impfzentrums weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Anmeldungen laufen über die Internet-Seite des Landes Rheinland-Pfalz https://impftermin.rlp.de/

Zudem fahren derzeit zwölf Impfbusse durch das Land, den Fahrplan gibt es auf der Impfunterseite des Landes unter der Adresse www.corona.rlp.de. Für diese Busse ist keine Anmeldung notwendig.

Das Mainz-Binger Impfzentrum ist derzeit werktags von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Dabei kommt aktuell der Impfstoff von Biontech zum Einsatz, Moderna soll in den kommenden Tag folgen. Freie Impftage sind bereits in Planung, können aber aus organisatorischen Gründen erst im Dezember angeboten werden. „Wir geben unser Möglichstes dafür, dass die Menschen in der Region so schnell es geht mit dem Schutz vor dem Corona-Virus versorgt werden“, sagt Landrätin Dorothea Schäfer. Vor Ort arbeiten rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestehend aus Ärzten, Apothekern, medizinischem Fachpersonal, Verwaltungsangestellten und Security. Das Team besteht im Wesentlichen aus dem Pool der ehemaligen Impfzentrumsbelegschaft. „Aufgrund ihrer Kenntnisse waren die Kolleginnen und Kollegen daher sofort einsatzbereit“, erklärt Mathias Hirsch.

Hintergrund: Das Ingelheimer Impfzentrum wurde in den vergangenen Tagen aus dem Stand-by-Modus geholt. In diesen war es Ende September versetzt worden, nachdem die Nachfrage nach den Corona-Impfungen immer geringer wurde.

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