Hochzeitstrends 2022

Während die letzten Sommerbräute gerade wieder Puls bekommen, weil sie bei steigenden Inzidenzen und unklaren Regelungen um ihre Hochzeitsfeier bangen, sitzen die anderen über den Plänen für ihre Hochzeit im nächsten Jahr.

Hochzeitstrends 2022

Der erste Blick der modernen Braut gilt heutzutage Instagram. Was werden wohl die Trends im Sommer 2022 sein? Wer es genau wissen will, schaut auf die Trends der vergangenen zwei Jahren in der USA und in Australien, und kann dann schon in etwa absehen, welche Styles bei uns im nächsten Jahr angesagt sind. Man folgt den so genannten „Wedding-Influencern“ und lässt sich inspirieren.

Kein Trend ist so gut wie der persönliche Touch

Die Frage ist jedoch: Warum irgendwelchen Trends hinterher hecheln? Heiratet doch so wie ihr wollt! Schließt die Augen und stellt Euch Euren Traum-Tag vor. Was sind Eure Lieblingsblumen, Lieblingsfarben, Lieblingsmusik, habt ihr ein gemeinsames Hobby, dass sich als „Roter Faden“ eignet, wie lebt ihr, was ist euch wichtig und so weiter und sofort.

Es gibt im Netz zahlreiche Tools mit denen Brautpaare heute ihr eigenes, ganz persönliches Hochzeitskonzept aufs Papier bringen. Schritt für Schritt Anleitungen machen es auch den Laien möglich stringent einen Stil zu finden und diesen dann auch durchzuplanen. Wer Unterstützung möchte, beauftragt einen Weddingplanner, der den ganz persönlichen Stil des Paares in Konzept bringt.

Traumhochzeit verschoben? Mehr Zeit für die Details!

Den Paaren, die 2021 ihren Hochzeitstag durch die Pandemie nicht erleben konnten und auf 2022 verschoben haben, sei ans Herz gelegt: Bleibt komplett bei Euren Plänen für dieses Jahr und genießt einfach ein Jahr mehr Zeit, um DIY und persönliche Gimmicks für den Hochzeitstag zu zaubern. Erfahrungsgemäß haben viele große Pläne, was sie alles selbst beisteuern, basteln, vorbereiten möchten. Oftmals wird dann in letzter Minute hektisch daran gearbeitet, sodass einem eigentlich gehörig die Freude daran verloren geht oder es fällt ganz und gar unter den Tisch.

Hej! Jetzt habt ihr Zeit diese Dinge in aller Ruhe doch noch vorzubereiten. Macht Euch ans Werk. Kocht Marmelade ein und bastelt Gastgeschenke daraus. Stellt Sirup für die Sektbar her oder kreiert Euer eigenes Würz-Salz für die Steaks vom BBQ. Bastelt in kalten Wintertagen Eure Trockenblumen-Arrangements für die Tischdeko und packt sie Staubdicht weg. Gästebuch, Willkommensschild, Sitzplan – für alles ist mehr Zeit. Genießt es.

Die, die noch keinen so rechten Plan haben, informieren sich in den gängigen Social-Media-Kanälen und erarbeiten peu à peu ihren eigenen Fahrplan. Doch gerade in der Pandemie ist – unabhängig vom Heiraten – ein Thema mehr in den Focus gerückt:

Nachhaltige Hochzeiten - hoffentlich mehr als ein Trend

Bei der Wahl der Location können Brautpaar Wert auf kurze Wege legen. Alles an einem Ort, auch via ÖNV erreichbar. Manch einer erinnert sich, dass früher Brautleute und Gesellschaft von der Kirche in die Location liefen. Ein schöner Brauch, der es sicherlich Wert ist, wieder in Erwägung gezogen zu werden.

Einladungen, Menükarten und Co. – in klimaneutraler Fertigung produzieren lassen oder mind. den CO2 Ausgleich dazu buchen. Schaut auf FSC oder PEFC zertifizierte Papiere und vielleicht sogar auf Bio-Druckfarben.

Ein Brautkleid via Wish aus China war noch nie eine gute Wahl. Weder in der Qualität noch in der Nachhaltigkeit. Unterstützt kleine Handwerksbetriebe, schaut nach Brautkleidern aus 2. Hand. Auch hier gibt es mehr und mehr Anbieter mit Biomaterialen und Fair gehandelt.

Das Menü sollte saisonal und regional sein, idealerweise in Bioqualität. Mindestens ein vegetarisches Hauptgericht anbieten und beim Fleisch auf das Tierwohl achten. Es gibt auch Locations, die bei den Resten mit Institutionen zusammenarbeiten, die Essen weitergeben.

Blumendeko – mehr und mehr gibt es Blumen, die ebenfalls ein Biosiegel haben. Es ist eine riesige Industrie, die hinter Schnittblumen steht und diese ist meist nicht nachhaltig unterwegs. Unmengen an Wasser werden für das Wachstum verwendet und oft in Regionen, in denen es eh schon knapp ist. Von Dünge- und Spritzmitteln ganz zu schweigen. Eine wunderbare Sache sind auch hier Anbieter saisonaler Ware aus der Region, leider bisher noch nicht allzu oft zu finden – doch wer sich schon immer eine Deko wie von der Blumenwiese wünschte, sollte sich hier auf die Suche begeben. Der Trend „Trockenblumen“ bietet sich übrigens für die Wiederverwendung an. So könnten größere Blumengestecke auch gebraucht gekauften werden. In der Deko ist generell das Thema Up-Cycling und die Verwendung von Naturmaterialien eine schöne Sache.

Und wenn die Party dann geschmissen ist und der Honeymoon ansteht, kann auch hier der Trend zum Urlaub im eigenen Land eine nachhaltige Reise bieten. Traumhafte Hideaways gibt es mittlerweile wirklich bundesweit und vom Camping bis zum 5 Sterne Resort, vom stylischen Apartment in der Großstadt bis hin zur luxuriös ausgebauten Scheune in den Bergen gibt es für alle Wünsche Anbieter in Deutschland.

RheinLove - Dienstleister aus der Region

Wer noch auf der Suche nach geeigneten Dienstleistern ist wird sicher auf der kleinen, bodenständigen und typisch rheinhessischen Outdoor Hochzeitsmesse RheinLove am kommenden Samstag, den 28. August zwischen 12.00 und 18.00 Uhr fündig. Im Niersteiner Park präsentieren sich über 20 regionale Aussteller. Der Eintritt ist frei.

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