Arbeitskreis Blühendes Nierstein und Schwabsburger Landfrauen verarbeiten Palaterra Schwarzerde

Nierstein erhielt Spende von Ron Richter.

Arbeitskreis Blühendes Nierstein und Schwabsburger Landfrauen verarbeiten Palaterra Schwarzerde

Palaterra Schwarzerde verarbeiten der Arbeitskreis Blühendes Nierstein und die Schwabsburger Landfrauen im Auftrag der Stadt Nierstein bei ihrer diesjährigen Pflanzaktion.

Der in Nierstein lebende Klimafarmer, Ron Richter, stiftete der Stadt zwei Kubikmeter der wertvollen Erde. Weitere drei Kubikmeter bestellte die Stadt zusätzlich für die Pflanzaktion in Nierstein und Schwabsburg.

Stadtbürgermeister Jochen Schmitt zeigte sich begeistert von der Spendenbereitschaft und dankte Herrn Ron Richter für das „schwarze Gold“. Natürlich ging sein Dank auch an den Arbeitskreis Blühendes Nierstein und an die Schwabsburger Landfrauen für die Pflanzaktion in 2021.

Infos zur Schwarzerde

Die Zeiten, in denen Hobbygärtner völlig bedenkenlos Pflanzerde kauften, sind vorbei. Das steigende Konsumbewusstsein bringt immer mehr Gartenbesitzer und Urban Gardener dazu, bei Substraten auch nach Umweltstandards zu fragen.

Nicht nur »bio« sondern »torffrei« soll die Erde sein und das aus gutem Grund: Bei Torf handelt es sich um verrottetes, nährstoffarmes Material. Dies macht den Rohstoff zwar für die industrielle Verarbeitung und technisierte Produktionsprozess interessant, da je nach Anspruch der zu kultivierenden Pflanze zurechtgedüngt und aufgekalkt werden kann. Allerdings wird Torf in ökologisch wertvollen Moorlandschaften abgebaut, die es zu schützen gilt. Doch aufgepasst: Mit dem Label torffrei lassen sich heute oft auch qualitativ minderwertige Produkte gut verkaufen.

Mancher Hobbygärtner zweifelt dann an seinem grünen Daumen, weil er nicht ahnt, welche Rolle die richtige Erde für den gärtnerischen Erfolg spielt: Sie ist die Grundlage und Voraussetzung für gesunde Pflanzen, Blütenreichtum und auch ertragreiche Ernte von Obst und Gemüse! Eine nährstoffreiche Alternative, die auf einen natürlichen Stoffkreislauf und nachwachsende Rohstoffe setzt, bietet Palaterra. Die von Palaterra in Deutschland entwickelte Schwarzerde basiert auf einer in Vergessenheit geratenen Methode der Indio-Hochkultur des Amazonas.

Basis für die Herstellung aus heimischen Erzeugnissen bildet die wiederentdeckte Rezeptur der legendären Terra Preta. Bei der Herstellung von Palaterra Erden wird der intelligente Zusammenschluss regionaler Stoffkreisläufe genutzt. Der Fokus liegt dabei auf der optimalen Nutzung, Verwertung und Aufwertung bisher nicht oder nur teilweise genutzter Roh- und Reststoffe.« Lange Transportwege und CO2- Emissionen während der Produktion lassen sich hierbei vermeiden. Durch die Verwendung von regionalen Ausgangstoffen sowie den Einsatz biologisch aktivierter Pflanzenkohle werden CO2-Emissionen nicht nur reduziert, sondern aktiv gebunden.

Verwendet werden kann die Schwarzerde überall dort, wo auch sonst Pflanzerden zum Einsatz kommen. »Sowohl blühende Blumenkästen, als auch die eigenen Erdbeeren, Salate oder Tomaten profitieren von den nährstoffreichen Substraten – das haben unsere langjährigen Versuchspflanzungen gezeigt.« Palaterra wird daher auch von Gartenprofis verwendet und ist offiziell für den biologischen Landbau zugelassen.

Weitere Informationen sind unter www.palaterra.eu zu finden.

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