Plakataktion in Guntersblum löst Ermittlungen der Polizei aus

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Plakataktion in Guntersblum löst Ermittlungen der Polizei aus

Update vom 25.11.21, 16:30 Uhr:

Die Polizei Oppenheim teilt mit, dass in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag, 24. auf 25. November, erneut 7 Plakate in der Ortslage Guntersblum angebracht wurden.

In der Nacht vom 19.11.2021 auf den 20.11.2021 wurden durch bislang unbekannte Täter in der Ortslage Guntersblum an mindestens 18 Örtlichkeiten selbst gefertigte DIN A4 Plakate angebracht.

Inhaltlich wird darin ein Vergleich der unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangenen Handlungen zum Nachteil der in Deutschland lebenden Juden und der heutigen Situation der gegen Covid-19 nicht geimpften Personen, insbesondere zu deren Ausgrenzung auf Weihnachtsmärkten aufgrund von teilweise geltenden 2G-Regelungen, hergestellt.

Auf den Plakaten werden historische Aufnahmen und das Titelbild des Sachbuchs "Ein ganz normales Pogrom - November 1938 in einem deutschen Dorf" von Sven Felix Kellerhoff verwendet.

Wegen des Sachverhalts wird durch die Polizeiinspektion Oppenheim ein Ermittlungsverfahren geführt.

In diesem Zusammenhang ist die Polizei auf die Mithilfe der Bürger*innen angewiesen und bittet um Mitteilung von Zeugenwahrnehmungen an die sachbearbeitende Dienststelle (Polizeiinspektion Oppenheim, Tel. 06133 933100, pioppenheim@polizei.rlp.de

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