Erste Hintergründe zum versuchten Tötungsdelikt vom Karfreitag in Oppenheim

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mainz und des Polizeipräsidiums Mainz.

Erste Hintergründe zum versuchten Tötungsdelikt vom Karfreitag in Oppenheim

Wie bereitsam 2. April berichtet, kam es am frühen Morgen des Karfreitages (02.04.2021), gegen 02:00 Uhr, in einem Feld bei Oppenheim zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen im Alter von 25 und 21 Jahren.

Die 21-jährige Frau wurde hierbei lebensgefährlich verletzt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen entstand der Streit zwischen den jungen Frauen wegen einer Nichtigkeit. Beide waren in der Tatnacht unabhängig voneinander mit verschiedenen Autos und Begleitern im Bereich der Oppenheimer Gemarkung unterwegs.

Im Verlauf des aufkommenden Streits, stach die 25-Jährige auf die 21-Jährige ein. Neben den beiden Frauen waren noch vier weitere Personen anwesend. Bei der Angreiferin konnte von den Ermittlern noch in der Tatnacht ein Messer aufgefunden und sichergestellt werden, was nach derzeitigem Ermittlungsstand als Tatwaffe in Frage kommen könnte. Die 25-Jährige, die in der Vergangenheit bereits polizeilich aufgefallen war, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz im Laufe des Karfreitags der Bereitschaftsrichterin vorgeführt, die einen Untersuchungshaftbefehl erließ.

Seitdem befindet sich die Beschuldigte in einer Justizvollzugsanstalt. Das Fachkommissariat für Kapitaldelikte der Mainzer Kriminalpolizei führt im Auftrag der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen wegen versuchtem Totschlag. Die 21-jährige Geschädigte befindet sich außer Lebensgefahr und nicht mehr in stationärer Behandlung.

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